Allet dufte! Die Kunst des Verhandelns besteht darin, Mutti Merkel so schnell über den Tisch zu ziehen, dass diese die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme empfindet.
Europawahl Die Hochkultur ist zurück in Europa! Endlich konnte beim Eurovision Song Contest wieder an die sensationellen frühen und späten Erfolge des Stefan Raab angeknüpft werden. Mit ihrer(?) pompösen James-Bond Ballade "Rise Like a Phoenix" gewinnt die österreichische Dragqueen Conchita Wurstüberragend den ESC2014. Damit ist die Europawahl im Wesentlichen gelaufen, es sei denn, der bereits trendige Martin Schulz erscheint auf den letzten Kundgebungen noch im Prada-Kostüm, wovon aber nicht aus- zugehen ist. Die CDU ist da wesentlich flexibler. Den Hype geschickt nutzend wird Mutti Merkel mit sympathischem Damenbart im angesagten Wurst-Style plakatiert. Das kommt so cool, dass man sich auch nicht mehr für verunglückte Wahlwerbespots fremd- schämen muß. Die Dänen können es ja auch nicht.
Im Land von Gier und Neid - welcher Lohn ist noch gerecht? Kaum ein Landsmann ist dem Deutschen so verhasst wie der streikende Pilot. Na gut, der jammernde Lehrer ist auch nicht gerade beliebt. Aber Flugkapitäne, die den Luftverkehr lahm- legen, weil ihnen 181.000 Euro Jahresgehalt und gut versorgter Ruhestand mit 55 zu wenig sind? Ist das okay, weil Verantwortung ihren Preis hat? Oder gibt es beim Lohn eine Anstands- Grenze, damit Deutschland nicht zerfällt in die Nimmer-Satten und die Abgehängten? Eine interessante Diskussion mit Jörg Handwerg (Vereinigung Cockpit) bei Frank Plasberg.
Wie sowas funktioniert? Nun, Stöckchen holen war gestern. Unsere vierbeinigen Freunde haben mehr geistiges Potential - welches man auch nutzen sollte. Der treue Begleiter mit Führerschein ist gerade als Fahrer nach Partys ganz praktisch, denn meist bleiben Hunde sogar freiwillig abstinent. Hier ein paar Impressionen aus der Hundefahrschule.
Der Duo-Discus der 50er Jahre Dieses Flugzeug ist ein aktueller Rekordhalter. Im April 1954 wurde mit ihm der letzte, heute noch bestehende Dauerweltrekord für Doppelsitzer von Bertrand Dauvin und Henry Couston mit 57 Stunden und 10 Minuten in Südfrankreich aufgestellt. Danach wurde diese Rekordkategorie von der FAI abgeschafft. Zwei Jahre zuvor war der Hochleistungsdoppelsitzer Focke Wulf Kranich III, entworfen von Hans Jacobs, nach nur 7 Monaten Bauzeit mit Hanna Reitsch am Steuer erstmals geflogen. Und bereits drei Monate nach dem Erstflug wurden Dr. Ernst Frowein Vizeweltmeister und Hanna Reitsch Dritte bei den Segelflugweltmeisterschaften in Madrid in der Doppelsitzerklasse. Insgesamt 40 Kranich III wurden von 1952 bis 1958 von der Focke Wulf GmbH in Bremen gebaut. Weltweit sind noch 29 Maschinen zugelassen oder in verschiedenen Stadien der Überholung. Die Tatsache, daß nach 52 Jahren noch 75% der gebauten Flugzeuge existieren, spricht für die Konstruktion und seine Erbauer. Und vor allem ist das Flugzeug nach wie vor bildschön: Bild1,Bild2,Bild3,Bild4,Bild5.
Etwas ist faul im Kapitalismus Ist Kapitalismus noch fair, wenn die Reichen immer reicher werden? In den USA, Europa und Deutschland tobt eine Debatte über die wachsende Ungleichheit - befeuert durch ein provokan- tes neues Buch. Zum ersten Mal präsentiert ein Ökonom umfassende Belege für die Aussage "Wer hat, dem wird gegeben". Weiterlesen ...
Fliegerei für Männer Ice Pilots ist eine 13-teilige Reality-Doku-Serie über die unorthodoxe Buffalo Airways und ihre Mitarbeiter. Die in Yellowknife, im Norden Kanadas stationierte Airline, fliegt große museums- reife Propeller-Flugzeuge aus dem 2. Weltkrieg unter härtesten Bedingungen. Eine ihrer Curtiss C-46 flog in den 50er Jahren schon für Lufthansa. Die Arbeit jenseits 60°N ist aber genau das Gegenteil der Fliegerei mit einem LH-Airbus. Die Männer fliegen zu entfernten Außenposten, um sie mit lebenswichtigen Gütern zu versorgen. Die Rookie Piloten trotzen eisigen Temperaturen, Unwettern und Pannen. Prädikat: Absolut sehenswert für Fans fliegenden Altmetalls ganz ohne FMS und FADEC.
Ryanair: Passagiere schlagen zurück Wenn es darum geht, Kunden nach allen Regeln der Kunst abzuziehen, entwickelte Ryanair über die Jahre einen nahezu verbissenen Ehrgeiz. Zum Beispiel beim Übergepäck. Doch jetzt kann der Kunde zurückschlagen: Mit einem Kleidungsstück, das per Definition als Mantel durchgeht, aber bis zu 30 Kilo Gepäck auf seine Taschen verteilen kann. Nicht nur interessant für Drogenkuriere. Siehe Video ...
20 APR 2014
Kinder von heute: Was ist ein Walkman? Mit dem Walkman, dem Lieblings-Gadget der analogen Jugend in den 80er Jahren, lernte die mobile Gesellschaft laufen. 30 Jahre später sind die Geräte schon wieder aus dem Alltag verschwunden und dementsprechend merkwürdig finden denn auch Kinder von heute das mobile Kassettenabspielgerät. Und was zur Hölle sind überhaupt Kassetten?
Zugabe: Die selbe iPhone-Generation konfrontiert mit einem Wählscheiben-Telefon. Nachtrag für die Jugend von heute: Die Musikkassette ist ein sterbendes Medium. Jeden Tag siecht es dahin, humpelt stetig dem großen Elefantenfriedhof vergessener Aufnahmemedien entgegen. Dort wird es sich einen Platz für den ewigen Schlaf suchen. Vielleicht neben dem DAT oder seiner langjährigen Weggefährtin, der großen VHS-Kassette.Quelle Spiegel
19 APR 2014
Man(n) trägt wieder Bauch! Frühjahr 2014: Es ist, zugegeben, keine ganz einfache Zeit für Bäuche und diejenigen, die be- haupten, dass sie cool sind. Durch die westliche Welt laufen so viele von Power-Yoga, Pilates und makrobiotischem Essen gestählte Männer wie nie zuvor, und es lässt sich schwerlich sagen, dass sie alle schlecht aussehen. Doch wollen Frauen Männer die zum Abendessen Salat bestellen? Oder finden Frauen auch die Männer attraktiv, die es ein bisschen gemütlicher angehen lassen und dafür ein lässiges Grinsen im Gesicht stehen haben? Kann man sagen, dass sich mit einem Bäuchlein ganz konkret auch Frauen anlocken lassen, oder ist das männliches Wunschdenken? Hier gibt es die objektive Aufarbeitung dieser wichtigen Fragestellung. Achja - auch Bärte und Stoppeln (an Männern) sind wieder angesagt. Passt doch alles!
Wirtschaftskrimi R1234yf Der Klimaanlagen-Kältemittelstreit zwischen Daimler, Deutschland und der EU geht in die nächste Runde. Die Industrielobbyisten der EU wollen unbedingt das brennbare und giftige R1234yf von Honeywell/Dupont durchsetzen. Noch versucht sich Deutschland zu wehren. Wie lange hält die Vernunft noch gegen Lobbyismus, Autokratie und Selbstherrlichkeit stand?